Zielsetzung und Prämissen in Kindergärten und Schulen
Das Kind/ der Jugendliche wird in der Arbeit am Tonfeld® in seiner individuellen Situation abgeholt und angesprochen. Gemäß der alten Formel W. Diltheys geht es darum, aus dem was ist, zu erschließen und zu erkennen, was sein soll. Wir möchten wahrgenommen und verstanden werden in unseren Intentionen. Die Handlungsintention, die immer auch sozial bestimmt und orientiert ist, ist phänomenologisch aufzunehmen. Thematisiert ist der pädagogische Auftrag des Lehrers und Erziehers sowie das natürliche Bestreben des Kindes/ Jugendlichen, sich in seiner Welt zu gestalten. Dieser Auftrag basiert darauf, dass alle Entwicklung partnerschaftlich dialogisch ausgelegt ist. Das Bedürfnis dazu ist selbst dialogisch angelegt. Es stellt entsprechende Anforderungen, und für diese ist der Lehrer/ Erzieher institutionell in Schule und Kindergarten Ansprechpartner. Hier bietet die Arbeit am Tonfeld® gezielt eine Hilfe. Das Bedürfnis, sich in diese Welt einzuordnen und in dieser Einordnung seinen Platz, sein Selbstverständnis und seinen Selbstwert zu finden und aufzubauen, ist Anliegen dieser Arbeit.


