Die Fortbildung verläuft kontinuierlich an verlängerten Wochenenden in ca. 8-wöchigem Abstand. Grundsätzlich geht es um eine Schulung der Wahrnehmung der physiologisch-psychologischen Prozesse. Ziel ist es, die Gestaltungen zu verstehen, in denen unsere Hände das ergreifen und erschließen, was ihnen vorliegt. Jedes Wochenende behandelt ein spezifisches Thema, unter dessen Blickwinkel die Arbeiten jeweils angeschaut werden. So können Theorie und Praxis unmittelbar verknüpft werden. Zur Vertiefung der Reflexion werden Videoaufnahmen erstellt, die als Lehrmaterial zur Verfügung stehen.
Die Ausbildung beginnt mit der „Arbeit am Tonfeld® für Kinder und Jugendliche“. Da die Erfahrung Erwachsener auf den Erlebnissen der frühen Kindheit und Jugend basiert, zeigt sich dies auch in den Gestaltbildungen. Daher schärft die Arbeit mit Kindern zugleich den Blick für die Arbeit mit Erwachsenen. Nach dem vierten Wochenende kann bereits im Sinne eines Praktikums die Arbeit mit Kindern beginnen. Bis zum Ende des 2. Ausbildungsjahres werden die vorgestellten Arbeiten supervidiert im Hinblick auf Schwerpunkte im Handlungsprozess und auf ihre strukturelle Entwicklung. Besonderes Gewicht wird auf die Bedürfnisanalyse der Intentionen im Handlungsgestus der Hände gelegt. Dabei wird von der Integration der Basissinne ausgegangen.